Retro Host Ausbildung
Zwei Trainingstage. Ihr macht schon Retrospektiven. Hier lernen eure Leute, sie so zu moderieren, dass etwas dabei herauskommt. Ausgebildet werden sie von einem IHK-zertifizierten Trainer, vor Ort oder online.
Die Retro läuft. Nur passiert danach nichts.
Alle vierzehn Tage sammelt jemand Zettel unter „Was lief gut“ und „Was lief schlecht“, am Ende steht eine Liste, und beim nächsten Mal steht dieselbe Liste wieder da. Das liegt selten am Format und fast immer daran, dass niemand gelernt hat, es zu moderieren.
Zwei Tage, an denen eure Leute selbst moderieren
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Vorbereitung
Ich passe das Trainingskonzept an euren Kontext an. Übungsmaterial sind echte Fälle aus eurem Unternehmen, keine erfundenen Szenarien aus einem Trainerkoffer.
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Tag 1
Phasenmodell, Methodenrepertoire, Haltung des Hosts. Danach die ersten Übungsdurchgänge mit Feedback.
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Tag 2
Umgang mit Störungen und Widerstand, Feedbackregeln, Ergebnissicherung und die Frage, wo die Grenze zur Eskalation liegt.
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Abschluss
Jede Person plant ihre erste eigene Retrospektive konkret und schriftlich. Nicht als Vorsatz, sondern mit Termin, Teilnehmenden und Ablauf.
Hospitation bei der ersten eigenen Retrospektive
Zwei Trainingstage machen aus niemandem einen Host. Das entscheidet sich in der ersten eigenen Retrospektive vor echten Kolleginnen und Kollegen. Genau dort setze ich mich dazu, halte mich raus, und wir besprechen die Sitzung danach unter vier Augen. Dazu kommt ein kurzes schriftliches Feedback.
Nicht Teil der zwei Tage, sondern separat vereinbart. Für alle, die sichergehen wollen, dass das Gelernte den ersten Ernstfall übersteht.
Das Ausbildungsformat
Zwei zusammenhängende Tage, bei euch vor Ort oder online, im Regelfall mit vier Teilnehmenden.
Zusammenhängend, weil der zweite Tag auf den Übungsdurchgängen des ersten aufbaut. Vor Ort oder online, so wie ihr sonst auch zusammenarbeitet. Ein Team, das seine Retrospektiven remote führt, sollte auch remote üben.
Moderation lernt man durch Üben unter Beobachtung. Bei vier Personen bekommt jede genug eigene Durchgänge mit Feedback, ohne dass die zwei Tage aus den Nähten platzen. Mehr Teilnehmende sind möglich. Dann planen wir zusätzliche Übungszeit ein, damit niemand nur zuschaut.
Zertifiziert bin ich als Trainer, nicht dieses Format. Genau dieses Konzept habe ich im Rahmen der Zertifizierung entwickelt und in der Durchführung geprüft. Zertifiziert ist also die Didaktik dahinter, kombiniert mit der Psychologie wachsender Teams.
Was eure Hosts danach können
- Eine Retrospektive so führen, dass am Ende Maßnahmen stehen, die festhalten, wer was bis wann tut.
- Widerstand und Störungen auffangen, ohne die Sitzung abzubrechen oder darüber hinwegzugehen.
- Stille Fachleute einbinden und höfliche Scheinzustimmung als solche erkennen.
- Einschätzen, wann ein Thema nicht mehr in die Retrospektive gehört, sondern eskaliert werden muss.
Für wen die Ausbildung nichts ist.
Ausgebildete Hosts moderieren keinen schwelenden Streit zwischen zwei Abteilungen. Der gehört vorher aufgelöst, sonst verbrennt ihr eure eigenen Leute.
Wer nicht moderieren will, wird es nach zwei Tagen auch nicht. Die Auswahl der Personen entscheidet mehr über das Ergebnis als das Training.
Eine gute Retrospektive macht Probleme sichtbar. Entscheiden muss sie danach trotzdem jemand.
Die Ausbildung ist kein Teil des Sprints.
Im Sprint bekommt ihr das Verfahren. In der Ausbildung bekommt ihr Leute, die es können. Beides geht auch einzeln.
Anfrage zur Retro Host Ausbildung
Lass uns klären, wer bei euch als Retro-Host infrage kommt und wie die zwei Tage in euren Kalender passen.
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